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mit Laura Lenhardt
Stimmen des Wassers
Interdisziplinäres Vokalkonzert mit Live-Elektronik
Mit „Stimmen des Wassers“ präsentieren Silke Gonska und Laura Lenhardt ein außergewöhnliches
Konzertprojekt für zwei Stimmen, Live-Loops, Elektronik und Field Recordings. In frei
improvisierten Klanglandschaften wird Wasser zum akustischen Protagonisten: als Quelle und Strömung, als Bedrohung und Sehnsuchtsort.
Die Performance bewegt sich zwischen stillen, fragilen Momenten und intensiven, eruptiven Klangverdichtungen. Aus Tropfen entstehen Rhythmen, aus Strömungen vokale Schichtungen, aus Atem politische Kommentare. Themen wie Dürre, Sturm und Regen strukturieren das Konzert und spiegeln ökologische wie emotionale Zustände unserer Gegenwart.
„Stimmen des Wassers“ lädt das Publikum ein, Wasser nicht nur zu hören, sondern körperlich zu erfahren – als Element von existenzieller Bedeutung und zunehmender Fragilität. Das Projekt verbindet musikalische Avantgarde mit einem aktuellen gesellschaftlichen Diskurs und setzt die künstlerische Auseinandersetzung der Beteiligten mit Natur- und Körperphänomenen fort, wie sie bereits in früheren Arbeiten wie „Unter dem Regen“ von Silke Gonska angelegt war.
Laura Lenhardt (*Weimar) ist Sängerin, Komponistin und Performancekünstlerin an der Schnittstelle von Jazz, Neuer Musik und interdisziplinärer Kunst. Sie studierte Jazz-Gesang (KUG Graz) und Jazz-Komposition (KCB Brüssel). Internationale Tourneen führten sie u. a. nach Indien, Südafrika, USA und Brasilien. Als „Artist in Residence“ arbeitete sie in Rio de Janeiro, Sao Paulo und Brüssel. Ihre Projekte reichen von Großensemble-Produktionen (Birds, 2025) bis zu interdisziplinären Performances (The only dream worth heaving, 2022). Ausgezeichnet u. a. mit Stipendien des Musikfonds und der Kulturstiftung Thüringen.
Galerie Women Art Weimar, Vorpremiere: "Eure Musik und der Gesang hatten so viel Tiefe, es war so emotional. Mal zart und dann wieder kraftvoll, dazu die Botschaft hinter den Texten. Ich denke, die Stille kommt auch daher, weil die Zuhörer*innen sich fallen lassen können und durch euer Gesamtkonzept auf einer tieferen Ebene angesprochen werden."
